City News


Lesen Sie zweimal die Woche die aktuellsten Informationen aus unseren Büros, knapp zusammengefasst:

Belgrader Verkehrsbetriebe starten Winterfahrplan

​Ab 1. September 2020 tritt der Winterfahrplan des Belgrader Verkehrsunternehmens "Gradsko saobraćajno preduzeće" (GSP) in Kraft. Das bedeutet, dass an Werktagen 96 Fahrzeuge mehr unterwegs sein werden. Insgesamt sollen an Arbeitstagen 1.350 Öffis verkehren. An Samstagen, Sonntagen und in den Abendstunden wird das Angebot um 186 Fahrzeuge ausgeweitet. Das Tragen von Schutzmasken ist in den Öffis weiterhin verpflichtend.

12.8.2020

Ungarische Staatsbahnen wollen 50 hybride Triebwägen

Die Ungarische Bahngesellschaft "MÁV-Start" hat einen Tender für 50 neue Triebwägen veröffentlicht. Die neuen Züge sollen emissionfreie Hybridfahrzeuge sein und sowohl über Oberleitungen, als auch über Akkumulatoren betrieben werden können. Damit wird es möglich, die Triebwägen auch an Strecken einzusetzen, die abschnittsweise über keine Oberleitungen verfügen. 20 Triebwägen sollen eine Kapazität von 200 Sitzplätzen bieten, die restlichen 30 Züge sollen 150 Sitzplätze bieten. Die neuen Fahrzeuge sollen in der Niederflur-Bauart hergstellt sein und mit den "Flirt"- Lokomotiven des Schweizer Herstellers Stadler kompatibel sein. Da hybride Triebwägen eine Neuheit in Europa sind, wird voraussichtlich der Kreis der Bewerber eher klein sein. Planmäßig sollen die ersten zwanzig Triebwägen in den Jahren 2023-2024 den Betrieb aufnehmen, die restlichen dreißig Fahrzeuge in den Jahren 2024-2029. Die ersten Garnituren werden auf der Strecke Budapest - Tapolca verkehren.​

13.8.2020

US-Außenminister Pompeo in Polen

US-Außenminister Mike Pompeo wird während seiner einwöchige Reise durch vier mitteleuropäische Staaten auch Polen besuchen. So soll er morgen, am 15. August 2020, unter anderem an den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Schlacht bei Warschau teilnehmen. Es soll auch ein Militärvertrag über die Zusammenarbeit zwischen den USA und Polen unterzeichnet werden. Besprochen werden soll auch die Situation in Weißrussland, die Energiesicherheit und eine Kooperation beim Ausbau der 5G-Netze.

14.8.2020

Verzicht auf Errichtung slowenischen Brüssel-Hauses

Die slowenische Regierung unter Premierminister Janez Janša (SDS – Slowenische Demokratische Partei) verzichtet auf die Gründung des Brüssel-Hauses während der EU-Ratspräsidentschaft Sloweniens. Das Projekt im Wert von 1,34 Millionen Euro hatte die ehemalige Regierung unter der Leitung von Marjan Šarec (LMŠ – Liste Marjan Šarec) gestartet um Slowenien zu bewerben. Das Brüssel-Haus wurde als eigenständige Einheit der slowenischen Botschaft in Belgien mit kulturellen, wirtschaftlichen und touristischen Inhalten geplant. Als Grund für den Verzicht führt das slowenische Außeministerium die Corona-Krise an.​​​

13.8.2020

Novellierung der Prager Alkoholverordnung geplant

Der Prager Magistrat bereitet eine Novelle der zuletzt 2013 aktualisierten städtischen Alkoholverordnung vor. Die neue Regelung soll auch den nächtlichen Alkoholkonsum und Lärm an beliebten Moldau-Ufern besser regulieren. Ferner werden in der Novelle die bisher bestehenden Alkoholverbotsgebiete in der Umgebung von Schulen und Krankenhäusern, rund um Sozialeinrichtungen, SeniorInnenheime, Asylheime oder religiösen Institutionen erweitert. Auch die Definition von Alkoholkonsum wurde angepasst. So soll das Mitführen eines alkoholischen Getränks in diesen Bereichen für eine Verwaltungsstrafe bereits ausreichen. Die Abstimmung über die Novelle soll im Herbst stattfinden.

14.8.2020

Beschaffung von 18.800 Grippeimpfstoff-Dosen für Kanton Sarajevo

​Die ersten Grippe-Impfkampagnen in Bosnien-Herzegowina laufen bereits seit Anfang Juni, da Daten aus China eine mögliche Koinfektion mit CoViD-19 belegen und somit eine Überlastung des Gesundheitssystems auftreten könnte. Für die Beschaffung der Impfstoffe im Kanton Sar​​ajevo ist die Krankenversicherungsbehörde zuständig, die eine öffentliche Ausschreibung in Höhe von 300.000 Konvertiblen Mark (etwa 153.387 Euro) für 18.800 Impfstoff-Dosen gestartet hat. Die öffentliche Gesundheitsbehörde des Teillandes Föderation veröffentlichte ebenfalls eine Ausschreibung für 8.500 Impfstoff-Dosen. Durch diese Ausschreibungen konnten von den beiden Teilländern auf Jahresbasis 30 Prozent mehr Impfstoff-Dosen beschafft werden. Die zusätzlichen Impfstoffe sind vor allem für die Impfung des Gesundheitspersonals in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, des Personals in Gerontologiezentren sowie für MitarbeiterInnen im Bildungssystem vorgesehen.​​

14.8.2020

Bulgarien: Arbeitsmarktstudie über Gründe für Jobwechsel

Eine Arbeitsmarktstudie der Bulgarischen Handels- und Industriekammer und des Instituts für Philosophie und Soziologie an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften hat ergeben, dass 73 Prozent der ArbeitnehmerInnen am häufigsten ihren Job wegen zu niedriger Bezahlung wechseln. Die weiteren Faktoren für einen Jobwechsel seien Stress am Arbeitsplatz, autoritäre Geschäftsführung und fehlende Anerkennung der guten Leistungen. Eine Fluktuation ist vor allem bei Jobs mit niedriger Qualifikation zu beobachten. Die höchsten Fluktuationsraten werden in den Bereichen verarbeitende Industrie, Bauwesen, Gastgewerbe, Verkehr und Handel verzeichnet.​

14.8.2020

Erneuter Brand auf Zagreber Mülldeponie

Am Donnerstag, dem 13. August 2020, ist ein Feuer auf dem Areal der Mülldeponie CIOS des gleichnamigen Unternehmens im westlichen Zagreber Stadtbezirk Stenjevec ausgebrochen. Bei den Löscharbeiten waren neun Fahrzeuge der Zagreber Feuerwehr mit über 20 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Auch ehrenamtliche Feuerwehrleute sind an der Bekämpfung der Flammen beteiligt gewesen. Das Feuer wurde rasch unter Kontrolle gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der linksorientierte Zagreber Gemeinderat Tomislav Tomašević von der politischen Plattform "Možemo!" (Wir können's!) wies darauf hin, dass es auf dieser Abfalldeponie in den vergangenen sechs Jahren bereits fünfmal brannte und bezeichnete dies als "nicht normal". Weiterhin betonte er, dass es bis heute immer noch ungewiss sei, warum es auch im Juli 2019 zum Feuer an der Zagreber Mülldeponie "Jakuševac" im gleichnamigen Stadtviertel gekommen war.

14.8.2020

Belgrad soll eine Straße in Ljubljana bekommen

​Der Laibacher Bürgermeister Zoran Janković (LZJ - Liste Zoran Janković) unterstützt die Initiative, eine Straße in der slowenischen Hauptstadt nach Belgrad zu benennen. Der Vorschlag kam neulich vom Belgrader Vizebürgermeister Goran Vesić (SNS - Serbische Fortschrittspartei) im Rahmen der Initiative zur Umbenennung vieler Straßennamen mit ex-jugoslawischen Ortsbezeichnungen. Vesić verwies bezüglich der angekündigten Namensänderungen auf das "Prinzip der Reziprozität", wonach jede Stadt, nach der eine Straße in Belgrad benannt ist, auch eine Straße oder einen Platz mit dem Namen "Belgrad" haben muss​. Janković begrüßte diesen Schritt. Die Entscheidung wird jedoch vom Laibacher Stadtrat getroffen.

13.8.2020

Sofia: Sanierung des Gymnasiums "Alphonse de Lamartine"

Das traditionsreiche Sofioter Gymnasium mit Fremdsprachenunterricht in Französisch "Alphonse de Lamartine" wird saniert. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz wird auch eine neue Sporthalle errichtet. Ferner soll auch ein Anbau an das Hauptgebäude errichtet werden, der Platz für elf neue Klassenzimmer bieten wird. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern. Die Gesamtinvestition beträgt 5,3 Millionen Lewa (2,7 Millionen Euro) und die Mittel kommen aus dem operationellen Programm​​​​​ "Regionen im Wachstum". Die Sofioter Bürgermeisterin, Jordanka Fandakova (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens), sagte beim ersten Spatenstich, dass "die jungen Leute bessere Möglichkeiten haben werden, zu lernen, Sport zu treiben und ihre Talente und Fertigkeiten weiterzuentwickeln".​

13.8.2020

Sofia: Kinderstätte in "Dragalevzi" saniert

Die Kinderstätte im Sofioter Bezirk "Dragalevzi" wurde saniert. Dank der neuen und modernen sozialen Infrastruktur werden hier nun zwei neue Sozialdienstleistungen angeboten. Zum einen ist das ein Tageszentrum zur Unterstützung von Kindern mit schweren Behinderungen und deren Familien und zum anderen ein Zentrum für gesellschaftliche Unterstützung inklusive Notzentrum mit Unterkunft für vier Kinder. Das Tageszentrum hat eine Kapazität zur Betreuung von 30 Personen pro Tag. Die Gesamtinvestition beträgt 732.000 Lewa (374.000 Euro). Die Mittel kommen aus dem operationellen Programm "Regionen im Wachstum".

13.8.2020

Budapest begrünt Haltestelle nach Wiener Vorbild

Die Bushaltestelle auf dem "József Nádor tér" Platz im 5. Budapester Bezirkes soll begrünt werden. Das hat Bezirksbürgermeister Péter Szentgyörgyvölgyi (Fidesz – Bund Junger Demokraten) auf seiner Social-Media-Seite angekündigt. Die Bepflanzung soll den wartenden Fahrgästen Abkühlung bieten, die Wände und das Dach der Bushaltestelle sollen von Kletterpflanzen bewachsen werden. Budapest betrachtet auch bei dieser Maßnahme Wien als Vorbild, wo Bus- und Straßenbahnstation laufend begrünt werden.​

13.8.2020

8. Budapester Bezirk will Kindergärten reformieren

Das Kinderschutzsystem im 8. Budapester Bezirk, Józsefváros, in gänzlich überfordert. Dies ist das Ergebnis des Abschlussberichts, dass von Bezirksbürgermeister András Pikó (parteilos) beauftragt wurde. Im Bezirk wohnen viele Angehörige der Roma-Minderheit und viele chinesische Einwandererfamilien. Der Anteil der benachteiligten, in extremer Armut lebenden Kinder, die kaum oder nicht Ungarisch sprechen, ist höher als in anderen Budapester Bezirken. Deshalb startet der Bezirk eine umfassende Reform der Kindergärten und ein Projekt im Jänner 2021 für Chancengleichheit. Finanziert wir dies, unter anderem, durch EU-Fördergelder in Höhe von 267.000 Euro. Damit sollen Spielzeuge, die zur Entwicklung der Kinder dienen angeschafft werden und Weiterbildungs- und Konfliktbehandlungskurse in Einzel- oder Gruppensitzungen organisiert werden.​

13.8.2020

Slowenische Tourismus-Gutscheine: rund 50 Millionen Euro eingelöst

Bis 9. August 2020 wurden rund 361.000 Tourismus-Gutscheine im Wert von 49,7 Millionen Euro eingelöst. Insgesamt wurden also rund 18 Prozent der zwei Millionen Gutscheine im Gesamtvolumen von 357 Millionen Euro eingelöst. Der beliebteste Ort war die Küstengemeinde Piran mit rund 64.000 verwerteten Gutscheinen im Wert von rund 10 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgt die Alpengemeinde Kranjska Gora mit rund 25.000 eingelösten Gutscheinen im Wert von 3,4 Millionen Euro. Unter den Top 5 befinden sich die Gemeinden Izola, Bohinj und Moravske Toplice. Das beliebte Reiseziel Bled belegt den zehnten Platz, die Hauptstadt Ljubljana folgt erst auf Platz 28. Die Gutscheine müssen bis Ende dieses Jahres eingelöst werden.

12.8.2020

Kleinpolen hat die meisten CoViD-19-Neuinfektionen

In der Region Kleinpolen wurden am 12. August 2020 mit 173 Neuinfizierten die meisten neuen CoViD-19 Fälle polenweit gemeldet. In drei der insgesamt 19 kleinpolnischen Landbezirke wurde der Epidemiezustand ausgerufen. Das bedeutet, dass in diesen Bezirken die allgemeine Maskenschutzpflicht gilt, alle Kinos und Fitnesszentren geschlossen sind und Hochzeiten nur mit bis zu 50 registrierten TeilnehmerInnen stattfinden dürfen.

12.8.2020

Polen kehrt ins Klassenzimmer zurück

Am 1. September 2020 kehren alle polnischen SchülerInnen in die Schulen zurück. Den neuen Regelungen des polnischen Bildungsministeriums zufolge soll der Unterricht, unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen gegen CoViD-19, wieder im Klassenzimmer stattfinden. In die Schule dürfen aber nur jene SchülerInnen kommen, die keine Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen. In jeder Schule sollen Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Bei erhöhtem Risiko ist es möglich, teilweise oder vollständig auf Online-Unterricht umzustellen. In welchem Ausmaß dieser stattfindet, liegt im Ermessenspielraum der jeweiligen SchuldirektorInnen.

12.8.2020

Flughafen Tuzla den zweiten Monat in Folge mit größtem Flugaufkommen

​Bereits den zweiten Monat in Folge übertraf der internationale Flughafen in Tuzla den Flughafen in Sarajevo bei den PassagierInnenzahlen. Der Flughafen Tuzla konnte im Juli 2020 32.008 Reisende verzeichnen, was um 52,8 Prozent weniger ist als im gleichen Monat des Vorjahres. Den Flughafen Sarajev​o passierten im gleichen Zeitraum jedoch lediglich 13.345 PassagierInnen, was für diesen Flughafen, verglichen mit dem gleichen Monat im Vorjahr, einen Rückgang von ganzen 92,6 Prozent ausmacht. Der Betrieb beider Flughäfen wurde stark durch das Flugverbot nach Österreich beeinflusst, welches bis zur zweiten Julihälfte 2020 andauerte.

12.8.2020

Prager Oberbürgermeister besucht Ende August Taipeh

Der Prager Oberbürgermeister Zdeněk Hřib (Piratenpartei) wird Ende August die neue Partnerstadt Prags, Taipeh, besuchen. Er wird Teil einer 90-köpfigen Delegation rund um den Vorsitzenden des tschechischen Senats, Miloš Vystrčil (ODS – Bürgerdemokratische Partei), sein, die nach Taiwan reist. Darüber informierte der Prager Politiker am 12. August 2020 über seinen Facebook-Account, ohne weitere Details zu nennen. Die Auslandsreise soll bis zum 5. September dauern. Prag und Taipeh unterzeichneten Anfang 2020 einen Kooperationsvertrag, nachdem der Partnerschaftsvertrag mit Peking vorzeitig gekündigt wurde. Offizieller Grund war die Klausel über die Anerkennung der Ein-China-Politik. Die neue Prager Führung wollte diese Klausel streichen, die Verhandlungen mit China scheiterten jedoch.

12.8.2020

Zagreber Bürgermeister unterzieht sich Stimmbänder-OP

Dem Bürgermeister der Stadt Zagreb Milan Bandić (365RIS – Arbeits- und Solidaritätspartei) wurden am 7. August 2020 in einer Zagreber Klinik die Stimmbänder operiert. Er erhole sich gut und werde ab Samstag wieder im Einsatz sein, gab die Zagreber Stadtverwaltung diese Woche bekannt. Bis dahin vertrete ihn seine Stellvertreterin Olivera Majić (parteilos). Der Operation habe er sich unterzogen, weil ihm das Sprechen schon länger schwerfalle und man ihn deshalb nicht gut verstehen könne. Und allen Erwartungen zum Trotz hält sich der Bürgermeister diesmal tatsächlich an die Anweisung der ÄrztInnen, seine Stimme nach der OP zu schonen. Das ist für ihn sehr untypisch, da er sich 2016 wegen der Missachtung der vorgeschriebenen Bettruhe nach einer Nasennebenhöhlen-OP einem erneuten Eingriff unterziehen musste. 2018 wollte er trotz Lungenembolie einer Denkmalenthüllung beiwohnen. Vor 17 Jahren erlitt Bandić außerdem einen Schlaganfall. Vor zwei Jahren wurde ihm wegen Herzproblemen ein Stent eingesetzt.

12.8.2020

Kroatien: erste finanzielle Unterstützung von der EU nach Erdbeben

Am 22. März 2020 wurde die Stadt Zagreb und ihre Umgebung von zwei schweren Erdbeben der Stärke 5,5 beziehungsweise 5,0 auf der Richterskala erschüttert. Für die Sanierung der vom Erdbeben betroffenen Gebiete bekommt Kroatien nun innerhalb der nächsten Tage eine erste Vorauszahlung in Höhe von 88,9 Millionen Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union. Dies gab die Europäische Kommission am 11. August 2020 bekannt. Diese Mittel sollen vor allem für die Unterstützung der Bevölkerung und die Wiederherstellung der wichtigsten Dienstleistungen und Infrastruktur dienen.  Nachdem die Kommission die Prüfung des von Kroatien gestellten Antrages abgeschlossen hat, wird sie einen endgültigen Finanzhilfebetrag vorschlagen, den das Europäische Parlament und der Rat billigen müssen. Ministerpräsident Andrej Plenković (HDZ - Kroatische demokratische Gemeinschaft) äußerte sich zufrieden über die Entscheidung der Kommission und fügte hinzu, dass Kroatien mit einem Betrag von etwa 500 Millionen Euro rechne. ​

12.8.2020

Neue Ausschreibung für Entwicklungsgebiet am Rande des 1. Prager Bezirks

Das 2016 genehmigte Großprojekt für den Neubau am östlichen Rand des 1. Prager Bezirks, zwischen dem "Masaryk-Bahnhof" und der nordsüdlichen Autobahn, wurde zum Großteil gestrichen. Von den Entwürfen der weltbekannten Architektin Zaha Hadid soll bis 2023 nur ein atypisches Gebäude errichtet werden, die zweite Projekthälfte, die sieben Neubauten vorsah, wird nun neu ausgeschrieben. Grund für den neuen Tender waren Einwände einiger Prager PolitikerInnen gegen die Pläne und Proteste seitens der Bevölkerung. Das neue Projekt sieht auch die Neugestaltung des öffentlichen Raums und einen FußgängerInnenübergang über dem frequentierten S-Bahnhof vor. Die bisher vorgesehenen Investitionskosten betragen 370 Millionen Euro.

12.8.2020

​Belgrader Frauenhaus erhält finanzielle Unterstützung​

​Der Vertrag zwischen der Stadt Belgrad und dem "Belgrader Frauenhaus" wurde am 11. August 2020 um ein Jahr verlängert, was einen wichtigen Beitrag im Bereich der sozialen Sicherheit darstellt. Das Stadtsekretariat für Sozialschutz hat mit der "Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt" eine Rahmenvereinbarung über die Festlegung der Bedingungen sämtlicher Verträge, die innerhalb eines Jahres unterzeichnet werden sollen, abgeschlossen. Mit insgesamt 22 Millionen serbischen Dinar (circa 185.000 Euro) wird auch das Frauenhaus selbst finanziell unterstützt. Täglich finden im Frauenhaus durchschnittlich 30 Personen eine sichere Zuflucht.

12.8.2020

Serbien: Ackerland im Staatsbesitz wird verpachtet

​In Serbien wurden in diesem Jahr mehr als 5.200 Hektar an ungenutztem staatseigenen Ackerland verpachtet. In den ersten fünf Jahren beträgt der Pachtzins für potenzielle LandwirtInnen 0 Serbische Dinar. Danach soll, abhängig von der Grundstückgröße in verschiedenen kommunalen Selbstverwaltungen, der durchschnittliche Ackerland-Pachtpreis berechnet werden: Für weniger als zehn Hektar sollen zehn Prozent dieses durchschnittlichen Preises bezahlt werden, für zehn bis 50 Hektar 40 Prozent und für mehr als 50 Hektar 60 Prozent des Durchschnittspreises. Eine landwirtschaftliche Fläche mit mehr als zehn Hektar soll ausschließlich der landwirtschaftlichen Produktion dienen: dem Anbau von Obst und Wein, dem Bau von Gewächshäusern oder Bewässe​rungssystemen.

11.8.2020

Sarajevo soll bald ersten Elektrobus bekommen

​Der Bezirksvorsteher des Sarajevoer Bezirks Stari Grad, Ibrahim Hadžibajrić (NBL – Unabhängige bosnisch-herzegowinische Liste), traf sich Anfang der Woche mit dem Leiter des öffentlichen Verkehrsunternehmens GRAS bezüglich der Einführung des ersten Elektrobusses in Sarajevo. Dieses Projekt soll dank einer Spende des chinesischen Unternehmens "Chariot Motors" umgesetzt werden, sobald die geeignete E-Ladestation aufgestellt wird. Der gespendete Elektrobus wird vom Sarajevoer Rathaus bis zum Stadtteil Dobrinja fahren und dafür zwei Ladestationen benötigen, am Anfang und am Ende der Strecke. Das Aufladen dauert zehn Minuten, dann kann der Bus bis zu 20 Kilometer weit fahren. Der Städtische Dienst für Stadtplanung, Investitionen, Wohn- und Kommunalangelegenheiten prüft derzeit geeignete Standorte. Auch das öffentliche Stromversorgungsunternehmen "Elektroprivreda" will dieses Projekt unterstützen.

11.8.2020